Reiner Ussat, geb. 1957 in Hamburg, war Grafiker und Kneipenbesitzer in Berlin, führte sein eigenes Schallplattengeschäft in München, wurde später Moderator bei den ersten privaten Radiosendern der Stadt und jobbte zwischendurch als Taxifahrer. Nach einem Sprachstudium in London arbeitete er 18 Jahre als Musikredakteur bei einem großen Sender. Zurzeit schreibt er an seinem zweiten Roman.
Max Lauschke ist Mitte 50 und Single, Eigenbrötler und Hypochonder. Ihn als sympathisch und lebensfroh zu beschreiben, würde ihm nicht gerecht werden. In seinem Sender steht ihm ein turbulenter Montag bevor. Ein Montag, der sein Leben verändern wird.
Ein 500.000-Euro-Gewinnspiel endet überraschend schon kurz nach seinem Start und erfordert notärztliche Hilfe für die Programmdirektorin. Der Chefredakteur wird beim Sex mit einer Kollegin auf der Behindertentoilette erwischt.
Grönemeyer, der Redaktionshund, verschwindet auf mysteriöse Weise, und Lauschke selbst wird von einem irren Stalker verfolgt, der damit droht, ihn wegen zu vieler Einsätze von »My Heart Will Go On« von Céline Dion umzubringen.
»Wenn einer beim Radio arbeitet und das Jahrzehnte lang, dann kann er viel erzählen und genau das tut Reiner Ussat. Von Hörern, die einen bestimmten Song suchen, aber nicht wissen, wie er geht, wann er lief oder wer ihn singt. Oder von dem Stalker, der ihm mit dem Tod droht, sollte er ›My heart will go on‹ von Celine Dion noch ein einziges Mal spielen - und bei seinem Sender läuft das Ding ständig! (…) Genau die richtige Lektüre für einen Urlaub in der Ferne, an dem man seinen Lieblingssender nicht vermissen will.«
Radio Charivari 98.6
»Hinter der Figur des vom Schicksal, den Kollegen und Hörern gebeutelten Max Lauschke steckt Reiner Ussat, der 25 Jahre lang als Musikredakteur und Moderator beim Hörfunk arbeitete und jetzt seine Erlebnisse in der geheimnisvollen Radiowelt in einen rabenschwarzen Satireroman gepackt hat. Mögen seine Schilderungen auch noch so überzeichnet sein – als Satiriker darf man übertreiben – dürfte mehr als nur das berühmte Körnchen Wahrheit über Einschaltquoten, Werbung und Hörertäuschung in dem Erstling stecken, das auch ein wunderbares Hörbuch wäre – unterlegt mit den Songs aus der Endlosschleife.«
Badisches Tagblatt