Autor/in
© Erika Borbély-Hansen

Christoph Brumme

Christoph Brumme, geb. 1962 in Wernigerode, absolvierte eine Lehre als Eisenbahner, arbeitete am Theater Eisleben als Regieassistent und Inspizient, studierte Philosophie und lebt seit 1985 als freiberuflicher Schriftsteller und Essayist in Berlin. Zuletzt veröffentlichte er die beiden populären Sachbücher »111 Gründe, das Radfahren zu lieben« (Schwarzkopf & Schwarzkopf 2014) und »111 Gründe, Schach zu lieben« (Schwarzkopf & Schwarzkopf 2014) sowie den Roman »Ein Gruß von Friedrich Nietzsche« (C.H. Beck 2014). Ganz frisch ist sein Ukraine-Bericht »Maidan Molotow«, der exklusiv bei Kindle Singles erscheint.

Titel

Maidan Molotow

Im Mai 2014 radelt der Autor Christoph Brumme zum achten Mal für über drei Monate in die Ukraine. Eigentlich kein Grund zur Aufregung, wenn da nicht dieser vermaledeite Krieg wäre. Einige seiner Freunde leben nur eine Autostunde von der Front entfernt. Auch sie will Brumme besuchen. Er trifft Kriegsflüchtlinge und Separatisten, er besucht einen Schweizer Rentner und Partisanen im Hinterland. Und er fragt: Wie verändert der Krieg die Menschen? Gibt es viele ukrainische Faschisten? Wovor haben die Ukrainer Angst? Werden Russisch sprechende Menschen unterdrückt? Aktuell, informativ und unterhaltsam berichtet Christoph Brumme aus intimer Kenntnis des Landes. Er hat in den letzten Jahren bereits 28000 Kilometer mit dem Fahrrad in der Ukraine zurückgelegt.

»Christoph Brumme feiert die Molotows auf dem Maidan.«
ZDF-Kulturmagazin »aspekte«

Ein Gruß von Friedrich Nietzsche

Ost-Berlin, späte 80er Jahre: Horst, genannt »Bobby«, Fischer, Paul Hansen und Franz Schönlein, der eine Student der Philosophie, der andere Gärtner, der Dritte Friedhofsmusiker, führen ein anarchisch-subversives Dasein.
Sie finden ihre Freiheit in Liebschaften und tagelangen Literatur-, Schach- und Alkoholexzessen und beobachten genüsslich den Verfall des sie drangsalierenden Systems. Denn da ist der abgelebte, paranoide, brutale und kettenrauchende Hauptmann Welke, der ein ganzes Heer von IM auf sie ansetzt. Bobbys Schwäche für Frauen nutzt er nur zu gerne aus und zieht sein Netz aus Überwachung und Einschüchterung immer enger um die drei – bis sich einer darin verfängt.
Klug und komisch, abgründig und unerschrocken erzählt dieser Roman von der paranoiden Logik der Macht und dem Irrwitz, der sich dahinter verbirgt, aber nicht weniger brutal ist, von schelmischer Gegenwehr und davon, was es heißt, doch zu verlieren. Die Gefängnisszenen in Christoph Brummes neuem Roman sind unvergesslich, bizarr, böse, anrührend. Eine Parabel auf politische Systeme, die nicht weichen wollen.

»Ein überzeugendes und detailliertes Bild der späten 80er Jahre in Ostberlin.«
Rolf-Bernhard Essig, Nürnberger Nachrichten

»Christoph Brumme kennt unerhörte Geschichten und kann sie sehr authentisch erzählen. Klare Leseempfehlung!«
Buch der Woche, MDR Figaro

»Herzstück und bester Teil des Romans: der authentischer Bericht Pauls, der wegen versuchter Republikflucht durch die Hölle des DDR-Knasts gegangen ist.«
Münchner Merkur

»Die Slacker der DDR: Christoph Brummes ›Ein Gruß von Friedrich Nietzsche‹ ist ein Gegenentwurf zu Lutz Seilers Buchpreis-Siegertitel.«
Spiegel online

111 Gründe, Schach zu lieben

Christoph Brumme liebt nach eigener Aussage drei Sportarten – Fußball, Radfahren und Schach. Nach dem Radfahren widmet er nun dem Schachspielen eine überaus erhellende, philosophische und persönliche Hommage:
In »111 Gründe, Schach zu lieben« entführt er, selbst aktiver Schachspieler, den Leser in alle Bereiche des Spitzen- und Breitensports. Er erklärt die Seele der Schachfiguren, würdigt die großen Spieler, die spielentscheidenden Momente, die Skandale und internationalen Verwicklungen, übersetzt den Schach-jargon, gibt Einblicke in das Innenleben eines Schachvereins und erzählt Anekdoten aus der Schachgeschichte. Es geht um Spielzüge, Taktik, die Ewigkeit, Stille, Konzentration, Rausch, Hingabe und Entdeckerfreude.
So gelingt es Brumme, die Faszination dieses Königsspiels auf ebenso informative wie poetische Weise einzufangen. Ganz großes Tennis – äh, Schach!

»Ein genüsslich zu lesendes, auch Nichtschachspieler erfreuendes Buch, das man nicht so schnell aus der Hand legt.«
DER NEUE TAG

»Ein vergnügliches Buch, ein Lobpreis des ›königlichen Spiels‹ in all seinen Facetten.«
DIE ZEIT

111 Gründe, das Radfahren zu lieben

Das Fahrrad gehört zu den schönsten Erfindungen der Menschheit! Dieser Meinung ist Christoph Brumme, seines Zeichens Extremradler, der schon sechs Mal mit dem Fahrrad von Berlin bis an die Wolga gefahren ist, quer durch Polen, die Ukraine und Russland. Für die Strecke Saratow – Berlin (das sind über 2.800 Kilometer) benötigte er lediglich 16 Tage. Mit einem gewöhnlichen Tourenrad, versteht sich!
Wie kaum ein anderer ist Christoph Brumme daher in der Lage, die Faszination des Radfahrens zu erläutern. In »111 Gründe, das Radfahren zu lieben« vermittelt er auf anschauliche und unterhaltsame Art, weshalb für ihn das Fahrrad – weltweit das populärste Fortbewegungsmittel – schon lange der Glückslieferant Nummer eins ist, und entführt den Leser auf eine existenzielle Erkundungstour, die so gar nichts mit dem schnellen Leben in unseren Städten zu tun hat…

»Nach der Lektüre bekommt man so richtig Lust, eine längere Radtour zu machen.«
MDR Sputnik

»PFLICHTLEKTÜRE! In Großbuchstaben und mit Ausrufezeichen.«
meinfahrradundich.wordpress.com

»Als leidenschaftlicher Radfahrer überzeugt er uns, dass das Fahrrad zu den schönsten Erfindungen der Menschheit gehört. Seine zahlreichen Begründungen und Behauptungen stützen sich auf eigene Erfahrungen und sind ein Lesevergnügen erster Klasse.«
Radzeit