Hektor Haarkötter, geb. 1968, ist Professor für Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt politische Kommunikation an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er studierte u.a. Philosophie, Geschichte, Deutsche Philologie und Soziologie in Rom, Düsseldorf und Göttingen und arbeitete als Journalist und Fernsehregisseur. Ehrenamtlich ist er geschäftsführender Vorstand der Initiative Nachrichtenaufklärung, die jedes Jahr die »Top Ten der vergessenen Nachrichten« veröffentlicht. Für seine Arbeiten hat er zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen erhalten, u.a. den Columbus Filmpreis in Gold.
Im Spätsommer 1956 kommt es in London zu einem außergewöhnlichen Treffen: Marilyn Monroe, damals der größte Star Hollywoods, sucht die Psychoanalytikerin Anna Freud in deren Haus im Stadtteil Hampstead auf.
Das Treffen und die darauf folgenden Sitzungen sind belegt, doch viele Dokumente waren lange nicht zugänglich. Was genau zwischen den beiden Frauen geschah, blieb ein Geheimnis.
Ausgehend von Biografien, Briefen, Tagebüchern und zeitgeschichtlichen Quellen rekonstruiert Hektor Haarkötter erstmals die Hintergründe dieser bemerkenswerten Woche.