Autor/in
© Barbara Zeman

Barbara Zeman

Barbara Zeman, geboren 1981 in Eisenstadt/ Burgenland, lebt seit achtzehn Jahren in Wien, wo sie Geschichte studierte und als Journalistin (u. a. Falter, The Gap, Die Presse) arbeitete. Wartholzpreis 2012, 3. Platz des Literaturwettbewerbs der Akademie Graz, Literaturpreis des Landes Burgenland. 2013 Teilnahme an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto Stiftung unter Leitung von Paul Jandl. Mehrmalige Aufenthaltsstipendien in Rom und Paliano. Arbeitsstipendien und Startstipendium für Literatur 2012 und 2016 des Bm:ukk. Veröffentlichungen in den Lichtungen, Ö1, Residenz Verlag (Wartholz III), Volltext, The Gap und Streulicht. Magazin für Fotografie und Artverwandtes, Federlesen (Anthologie der Jürgen Ponto Stiftung). Ihr erster Roman ist soeben bei Hoffmann und Campe erschienen.

Titel

Immerjahn

In der lähmenden Hitze eines Spätsommers beschließt der steinreiche Erbe Immerjahn, der Erlesenheit seiner Welt zu entfliehen. Er will seine Villa mitsamt der eindrucksvollen Kunstsammlung zum Museum machen. Doch bei den Vorbereitungen verstrickt er sich zunehmend in den Fäden seiner Liebes- und Lebensgeschichte. Statt unentwegt an der bevorstehenden Eröffnung zu arbeiten, wird Immerjahn von seiner Melancholie übermannt, und während der Sohn Olympisches Gold erschwimmt, offenbart sich Immerjahn, dass seine Frau Katka wohl seit Jahren schon seinen besten Freund liebt. So scheint ihm kurz vor der Ausstellungseröffnung nicht nur die Zeit zwischen den Fingern zu zerrinnen, sondern sein ganzes Leben.
Barbara Zeman erzählt in ihrem Debüt von versehrter Männlichkeit und den Absurditäten eines ästhetisierten Lebens; prunkvoll und traditionstrunken, mit feiner Komik und berauschender Sprachgewalt.

»Tatsächlich weiß Barbara Zeman mit der in Aussicht gestellten ›Sprachgewalt‹ zu überzeugen.«
Burgenländische Volkszeitung

»›Immerjahn‹ steckt voller Details und Schnörkel, es ist ein Fest für die Freunde manieristischer Sprachkunst.«
Sebastian Fasthuber, Falter

»Barbara Zeman hat mit Immerjahn nicht nur einen saukomischen, vom Hundertsten ins Tausendste kommenden Roman vorgelegt.«
Christian Schachinger, Der Standard

»›Immerjahn‹ lässt uns in Superlativen schwärmen. So maßlos und irrwitzig diese Geschichte schon anmutet, so sprachverrückt und überbordend wird sie auch erzählt. Ein Meisterwerk!«
Fritz Ostermayer, ORF FM4